Der Regenwald im Amazonasgebiet: Unter anderem will Brasilien die zunehmende Entwaldung bekämpfen. Quelle: dpa
BERLIN. Die Entwicklungs- und Schwellenländer wollen ihre Klimaschutzbemühungen ausweiten. Das wird bei einem Blick auf die Ziele deutlich, die diese Länder dem Uno-Klimasekretariat gemeldet haben. „Es tut sich erheblich mehr als wir noch vor zwei Jahren für möglich gehalten haben”, sagt Christoph Bals von Germanwatch.
Die Festlegung jedes einzelnen Landes auf konkrete Schritte zur Senkung der CO2-Emissionen bis 2020 gehörte zu den wenigen konkreten Ergebnissen der Kopenhagener Weltklimakonferenz Ende vergangenen Jahres. Jedes Land sollte dem Uno-Klimasekretariat bis zum 1. Februar gemeldet haben, welche Maßnahmen es ergreifen will. Viele Staaten haben ihre Ziele mittlerweile dem Sekretariat gemeldet. Allerdings ist die Festlegung auf ein bestimmtes Reduktionsziel völkerrechtlich nicht bindend.
So hat sich etwa China bereit erklärt, die Kohlendioxidemissionen je erwirtschafteter Einheit des Bruttosozialprodukts bis 2020 um 40 bis 45 Prozent zu senken. Basisjahr ist 2005. Außerdem, so heißt es im Schreiben der chinesischen Regierung an das Klimasekretariat, werde man den Anteil der nicht-fossilen Brennstoffe am Primärenergieverbrauch um 15 Prozent steigern.
Brasilien will unter anderem die Entwaldung bekämpfen, den Einsatz von Biokraftstoffen und die Energieeffizienz erhöhen – und mit allen Maßnahmen zusammen die CO2-Emissionen bis 2020 um 39 Prozent reduzieren. Allerdings betonen Brasilianer wie Chinesen und Inder, alle Bemühungen zur Emissionsreduzierung erfolgten freiwillig.

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Kleine Fortschritte nach Kopenhagen-Gipfel

Der Regenwald im Amazonasgebiet: Unter anderem will Brasilien die zunehmende Entwaldung bekämpfen. Quelle: dpa
BERLIN. Die Entwicklungs- und Schwellenländer wollen ihre Klimaschutzbemühungen ausweiten. Das wird bei einem Blick auf die Ziele deutlich, die diese Länder dem Uno-Klimasekretariat gemeldet haben. „Es tut sich erheblich mehr als wir noch vor zwei Jahren für möglich gehalten haben”, sagt Christoph Bals von Germanwatch.
Die Festlegung jedes einzelnen Landes auf konkrete Schritte zur Senkung der CO2-Emissionen bis 2020 gehörte zu den wenigen konkreten Ergebnissen der Kopenhagener Weltklimakonferenz Ende vergangenen Jahres. Jedes Land sollte dem Uno-Klimasekretariat bis zum 1. Februar gemeldet haben, welche Maßnahmen es ergreifen will. Viele Staaten haben ihre Ziele mittlerweile dem Sekretariat gemeldet. Allerdings ist die Festlegung auf ein bestimmtes Reduktionsziel völkerrechtlich nicht bindend.
So hat sich etwa China bereit erklärt, die Kohlendioxidemissionen je erwirtschafteter Einheit des Bruttosozialprodukts bis 2020 um 40 bis 45 Prozent zu senken. Basisjahr ist 2005. Außerdem, so heißt es im Schreiben der chinesischen Regierung an das Klimasekretariat, werde man den Anteil der nicht-fossilen Brennstoffe am Primärenergieverbrauch um 15 Prozent steigern.
Brasilien will unter anderem die Entwaldung bekämpfen, den Einsatz von Biokraftstoffen und die Energieeffizienz erhöhen – und mit allen Maßnahmen zusammen die CO2-Emissionen bis 2020 um 39 Prozent reduzieren. Allerdings betonen Brasilianer wie Chinesen und Inder, alle Bemühungen zur Emissionsreduzierung erfolgten freiwillig.

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Postat de pe data de 31 ian., 2010 in categoria România în lume. Poti urmari comentariile acestui articol prin RSS 2.0. Acest articol a fost vizualizat de 59 ori.

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